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Projektübersicht
- Standort: Riga, Lettland
- Skala: 3 MW / 6,17 MWh
- Anwendung: Frequenzregulierung, Netzstabilisierung
- Konfiguration: Integrierte ESS + PCS-Architektur
Wenergy hat Phase II eines netzorientierten Batterie-Energiespeichersystem-Projekts (BESS) in Riga, Lettland, erfolgreich abgeschlossen. Das System besteht aus 2 × 3,086 MWh integrierte flüssigkeitsgekühlte ESS-Einheiten, kombiniert mit einem 3 MW Power Conversion System (PCS) und einer Step-up-Konfiguration.
Lösungshighlights
- Hochfrequenzregulierung: Die Leistungskapazität von 3 MW ermöglicht schnelle Lade- und Entladezyklen und unterstützt die Netzfrequenzstabilisierung in Echtzeit.
- Erweitertes Wärmemanagement: Die Flüssigkeitskühlung sorgt für eine gleichmäßige Temperaturkontrolle, verbessert die Leistungskonsistenz der Batterie und verlängert die Lebensdauer unter kontinuierlichen Zyklenbedingungen.
- Integrierte Systemarchitektur: Durch die Kombination von ESS und PCS in einer optimierten Konfiguration reduziert das Projekt die Installationskomplexität, verbessert die Systemeffizienz und erhöht die Betriebszuverlässigkeit.
- Skalierbares Design: Die modulare Struktur ermöglicht eine zukünftige Kapazitätserweiterung als Reaktion auf sich ändernde Netzanforderungen.
Kundennutzen
Für den Projekteigentümer bietet die Lösung sowohl eine sofortige Netzausgleichsfähigkeit als auch einen langfristigen Anlagenwert.
- Verbesserte Netzkonformität mit den Anforderungen der Frequenzregulierung
- Verbesserte Systemzuverlässigkeit und Leistungsstabilität
- Langfristige Lebenszykluskostenoptimierung durch effiziente thermische Kontrolle
- Zukunftsfähige Infrastruktur, die an eine verstärkte Integration erneuerbarer Energien angepasst werden kann
Auswirkungen auf den Markt
Da die Erzeugung erneuerbarer Energien in ganz Europa zunimmt, verschärfen sich die Frequenzvolatilität und die Herausforderungen beim Netzausgleich. Das Riga-Phase-II-Projekt zeigt, wie netzorientierte, flüssigkeitsgekühlte BESS-Lösungen kann die Frequenzregulierung effektiv unterstützen und gleichzeitig eine hohe Effizienz und Zuverlässigkeit beibehalten. Dieser Fall zeigt ein skalierbares Modell für baltische und breitere europäische Märkte, in denen die Energiespeicherung zu einer wesentlichen Infrastruktur für die Netzstabilität, die Integration erneuerbarer Energien und die Ziele der Energiewende wird.
Zeitpunkt der Veröffentlichung: 12. Februar 2026

